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Warum es für eine harmonische Beziehung wichtig ist, den Bindungstyp des Partners zu kennen*


Den Beziehungstyp des Partners herauszufinden, ist oft gar nicht so leicht, denn schließlich kennen Sie sich am besten und wissen, was Sie fühlen und denken und natürlich auch, wie Sie sich in einer Beziehung verhalten.


In der Anfangsphase einer Beziehung wird die Analyse des Bindungstyps des Partners natürlich auch deshalb sehr erschwert, weil wir ja bekanntlich erstmal eine ganze Zeit die rosarote Brille auf der Nase haben und so das ein oder andere, was sich da beziehungstechnisch beim Partner schon abzeichnet, ganz einfach übersehen.


Außerdem werden Sie in dieser Phase kaum einen Test aus der Tasche zeihen und Ihre neue Errungenschaft einen Fragenkatalog zu seinen / ihren früheren Beziehungen abarbeiten lassen.


Das würde sicherlich nicht funktionieren.


Wenn Sie aber genau zuhören und beobachten, was ihr Partner im Alltag tut und was er sagt, ja wie er sich in verschiedenen Situationen verhält, dann werden Sie sicherlich einige Erkenntnisse gewinnen können.


Dazu müssen Sie aber genau wissen, wonach Sie suchen müssen.


Es gibt sogar ein Labor zu Bindungsstudien, in dem Wissenschaftler Probanden nach

Ihrer Liebesbeziehung befragen.

Dabei spielt die Einstellung zu Verbindlichkeit und Nähe und auch die Intensität, mit der sie sich mit ihrer Beziehung beschäftigen, eine große Rolle und bestimmt letztendlich den Beziehungstyp.


Um das zu erfahren, müssen sie sich jetzt nicht in ein solches Labor begeben, sondern Sie benötigen nur das Wissen, worauf Sie genau achten müssen.

Sie wissen inzwischen schon, wie sich der ängstliche, der sichere und auch der vermeidende Bindungstyp verhält.


Bei einem neuen potentiellen Partner werden Sie sich dann nämlich als erstes die Frage stellen, ob er tatsächlich jemand ist, in den Sie Gefühle investieren wollen oder eher nicht. Sie wissen inzwischen, was Sie in einer Beziehung brauchen und können überlegen, ob dieser neue Partner Ihnen das geben kann. Sie werden sich nicht mehr fragen, ob er sie mag, sondern schauen, ob er widersprüchliche Signale aussendet und zu tatsächlicher Nähe fähig ist.


Es ist viel besser, den Beziehungstyp des neuen, potentiellen Partners schon am Anfang zu erkennen, als nach vielen vergeblichen Änderungsversuchen, sich irgendwann wieder zu trennen.

In der Anfangszeit geht es tatsächlich darum, alle auftauchenden Botschaften zu registrieren und sich ohne eigenen Verlustangst damit zu beschäftigen.


Dabei müssen sie sich auch vergegenwärtigen, dass ein Mensch sich meistens in seinen Verhaltensweisen und Vorleiben nicht ändert. Gerne haben wir ja diese Vorstellung, ach wenn wir uns erst länger kennen und wirklich ein Paar sind, dann wird er sich schon ändern bzw. dann werde ich ihn schon ändern.


Das sind schlechte Voraussetzungen für eine harmonische Beziehung und es funktioniert meistens nicht.


Wenn Sie dagegen angstfrei beobachten und analysieren, alle auftauchenden verbalen aber v.a. auch nonverbalen Botschaften beachten, werden Sie die richtige Entscheidung treffen, ob diese Beziehung für Sie richtig ist. Und egal, wie Sie sich entscheiden, Sie werden daran wachsen.


Sie sind aber bereits in einer Beziehung?


Dann ahnen Sie vielleicht schon, um welchen Bindungstyp es sich bei Ihrem Partner/in handelt und können sich eventuell das ein oder andere Verhalten Ihre Partners schon besser erklären.


Dann wissen Sie inzwischen, dass zu viel Nähe ihrem Partner eher unangenehm ist, weil er eher der vermeidende Beziehungstyp ist und haben erkannt, dass dies gar nichts mit Ihnen zu tun hat.


Früher haben Sie darauf gekränkt reagiert und es sehr persönlich genommen. Mit Ihren heutigen Kenntnissen wissen Sie, dass das Verhalten Ihres Partners gar nichts mit Ihnen zu tun hat. So können Sie ganz entspannt bleiben.


Wenn Sie in Ihrer Beziehung gegenseitig Ihre Bindungstypen kennen, schaffen Sie mehr Voraussetzungen für ein gegenseitiges Verstehen und wissen, vor welchen charakteristischen Herausforderungen Sie als Paar stehen.


So erkennen Sie, dass das Verhalten Ihres Partners, was Sie früher als lästiges Klammern oder Kontrollsucht abgetan haben, damit zusammenhängt, dass Ihr Partner eher zu dem ängstlichen Bindungstyp gehört und er glaubt, wenn er immer weiß, wo Sie sind und was Sie machen, mehr Sicherheit zu haben.


Aus Ihrer Erkenntnis heraus, können Sie ihrem Partner dieses Gefühl von Sicherheit vermitteln und somit die Basis für mehr Harmonie in Ihrer Beziehung legen.

Vielleicht haben Sie Nächte lang wach gelegen und sich den Kopf darüber zerbrochen, ob ihr Partner sie überhaupt liebt, denn ständig geht er immer wieder auf Distanz, wo Sie sich doch so viel mehr Nähe wünschen.


Haben Sie erkannt, dass es sich bei Ihrem Partner eher um den vermeidenden Bindungstyp handelt, der nicht so viel Nähe benötigt, wissen Sie, dass es nichts mit Ihnen und seiner Liebe zu Ihnen zu tun hat. Natürlich sollte man auf Grundlage dieses Wissens auch Beziehungsgespräche führen, um so die Befriedigung der Bedürfnisse beider Partner sicher zu stellen und einen Kompromiss von Nähe und Distanz zu finden, mit denen beide gut leben können.


Wenn Sie jetzt doch neugierig geworden sind und den Beziehungstyp Ihres Partners genau wissen wollen, dann schreiben Sie mir eine E-Mail an info@aufwindpraxis.de mit dem Betreff: „Bindungstyp des Partners“

Sie erhalten dann einen Test zur Bestimmung des Beziehungstyps Ihres Partners und eine entsprechende Anleitung zur Auswertung.


*Quelle: Levin/Heller „Warum wir uns immer in den Falschen verlieben“

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